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1. Tripolis | 2. Leptis Magna | 3. Nach Ghadames | 4. Ghadames | 5. Nach Sebha | 6. Mandara | 7. Mandara | 8. Nach Tripolis | 9. Sabratha | 10. Tripolis

Leptis Magna wurde von den Phöniziern gegründet. Sie war die Geburtsstadt von Septimus Severus (193 - 211 n. Chr.), des einzigen römischen Kaisers, der aus Afrika kam. Zu ihrer Blütezeit hatte sie ca. 100 000 Einwohner und kontrollierte den Handel mit Sklaven, wilden Tieren und Elfenbein aus Schwarzafrika. Nur etwa ein Drittel der Stadt wurden bisher ausgegraben. Sie steht als “World Heritage Site” unter dem Schutz der UNESCO.

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Triumphbogen des Kaisers Septimus Severus - er steht mitten auf der Kreuzung zweier wichtiger Straßen und hat deshalb vier Schauseiten. Libyen war ehemals eine italienische Kolonie und italienische Archäologen haben mit den Ausgrabungen in den 1920er Jahren begonnen. Mussolini hatte auf dem Gelände eine Kleinbahn anlegen lassen, damit er und seine Gäste bequem die Ausgrabungen besichtigen konnten. Heute sieht man davon nur noch Gleisreste.

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Die Hadrianischen Thermen sind neben denjenigen von Karthago die größten in Afrika. Neben Kalt- und Heißwasserbecken gab es Schwitzräume, in denen nicht nur der Fußboden beheizt sondern auch Heißluft durch Tonröhren in den mit Marmor verkleideten Wänden geleitet wurde (unten rechts). Sehr gut erhalten sind auch die Toiletten der Bäderanlage.

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Die öffentlichen Toiletten der Römer waren Gemeinschaftstoiletten, man saß Seite an Seite. Die Wasserspühlung erfolgte über einen fließenden Kanal unterhalb der Sitzfläche. Vor den Füßen floss Wasser durch eine Rinne, in der das Reinigungsschwämmchen befeuchtet und gewaschen werden konnte.
Rechtes Bild: Warmluftröhren in einer noch teilweise mit Marmor verkleideten Wand. Die Ziegelpfeiler stützten den Boden des Schwitzbades. Der darunter liegende Raum wurde beheizt.

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Die Severische Basilika war ursprünglich ein Gebäude für Repräsentationszwecke und Audienzen. Zu Zeiten des christlichen Kaisers Justinians wurde sie zu einer christlichen Kathedrale umfunktioniert. Im Vordergrund in der Mitte steht noch die Kanzel des Predigers. Hinter der Basilika sieht man das tiefblaue Meer.
Rechtes Bild: Herkules-Säule - auf dieser prächtig verzierten marmornen Reliefpfeiler wurden die Heldentaten des Herkules aus der griechischen Mythologie dargestellt.

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Spiel auf ein Pflasterstein eingeritzt. Den Kreis im Zentrum muss man treffen.

Macellum - das Marktgebäude umgeben von einer säulengestützen Halle, links im Vordergrund zwischen den Säulen steht noch ein steinerner Ladentisch.

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Im Hintergrund ragt das noch sehr gut erhaltene Theater auf.
Rechtes Bild: Auf den oberen Rängen hat man einen atemberaubenden Ausblick auf das Theater und das dahinter liegende Meer. Vom Bühnenhaus hinter der Spielfläche ist nur noch der untere Stock mit seinen Säulen erhalten

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Ehemalige italienische Basilika, 1928 als größte christliche Kathedrale Libyens erbaut. Nach der Unabhängigkeit wurde sie in eine Moschee umgewandelt.
Rechtes Bild: Galeria de Bono - Kolonialgebäude mit achteckigem Innenhof. Die Häuser wurden nach der Kolonialzeit an Einheimische gegeben, die aber nicht das Geld für die aufwendige Instandhaltung haben. Heute sind die Gebäude etwas heruntergekommen und der Zugang zum Innenhof beherbergt ein nettes Cafe.

 

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