Wanderkarte

Der Hirschkopf ist ein Naturschutzgebiet und darf nur auf den ausgewiesenen Pfaden begangen werden.

Anfahrt über Mössingen-Belsen, Richtung Olgahöhe, dann Richtung Talheim, auf dem Bergsattel ist der Parkplatz etwas versteckt.

Am 12. April 1983 rutschten am Hirschkopf bei Mössingen nach tagelangem Regen auf 500 Meter Breite 4 Millionen Kubikmeter Gesteinsmasse ab. Heute sind nicht nur die dem Berg geschlagenen Wunden und die an seinem Fuß liegende Geröllhalde beeindruckend, sondern auch das neue Leben, das aus ihnen sprießt.  Flora und Fauna haben sich aus einer “biologischen Nullzone” in unglaublichem Tempo neue Biotope zurückerobert. Wenn die Schwäbische Alb seit ihrer Entstehung im Jurameer unverändert geblieben wäre, würde sie noch bis zum Oberrhein reichen und Stuttgart und das ganze Unterland oder Pforzheim würden einige hundert Meter höher liegen. Seit 150 Millionen Jahren nagen die Zuflüsse des Rheins am Albtrauf und drängen ihn immer weiter nach Südosten. Im Durchschnitt ”wandert” die Steilwand der Alb Jahr für Jahr um 1 Milimeter zurück. Meist geschieht das in kleinen Schritten. Steinchen um Steinchen bröckeln vom Fels, manchmal stürzen jedoch bei spektakulären Bergrutschen riesige Erd- und Felsmassen zu Tal.
(aus der Hohenzollerischen Zeitung, 15. Juni 2002)

Empfehlenswerte Bildbände von Armin Dieter:
Sturz in den Anfang, Mössinger Bergrutsch und
Mössinger Bergrutsch - 20 Jahre mit der Kamera unterwegs
 

Manche Bilder lassen sich durch Anklicken vergrößern.

Felswand und oberes Rutschgebiet, Weißjura (Malm) Beta und Alpha

Felswand , Weißjura (Malm) Beta

Felswand Weißjura Beta,
Hang Weißjura Alpha

Donnerkeilbruchstücke u. kleine Ammoniten

Geologischer Querschnitt durch das Rutschgebiet

Bruchstück eines Ammoniten

Ammoniten im Weißjura Beta

Donnerkeilquerschnitt im Gestein

Farbige Mineralien (Eisenoxid) auf Gesteinsflächen

Farbige Mineralien auf Gesteinsoberflächen

Schuttfeld im unteren Rutschgebiet

Händelwurz, geschützte Orchidee

Walderdbeere

ein ca 20 Jahre alter Baumstamm vermodert

Stehende Tümpel mit Modergeruch

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